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Sicherheitserziehung –

Erziehung, Aufklärung und Schadenverhütung

Seit vielen Jahren besteht eine traditionelle Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Versicherern, örtlichen Feuerwehren sowie den Landesfeuerwehrverbänden. Lesen Sie mehr im Artikel aus der Schadenprisma.

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Sie sind klein und ein wenig unscheinbar, doch Rauchwarnmelder retten mit ihrem schrillen Warnton Leben. Ab dem 1. Januar 2017 sind sie in Nordrhein-Westfalen in allen Wohnungen und Wohnhäusern Pflicht. Zeit, jetzt aktiv zu werden und Rauchwarnmelder zu installieren.

 

Jedes Jahr sterben rund 400 Menschen in Deutschland durch Brände. Ursache ist häufig nicht das Feuer selbst, sondern der Rauch. „Rauchwarnmelder bieten viel Sicherheit für wenig Geld, denn es geht oft um Sekunden, die über Leben und Tod entscheiden“, betont Christoph Schöneborn, Landesgeschäftsführer des Verbandes der Feuerwehren in NRW.

 

Rauchwarnmelderpflicht in Schlaf- und Kinderzimmern und in bestimmten Flurbereichen

Nach der aktuellen Gesetzeslage müssen alle Schlafräume sowie Kinderzimmer mit Rauchwarnmeldern ausgestattet werden. Auch in Fluren, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, müssen Rauchwarnmelder installiert werden. Offene Treppenräume innerhalb von Wohnungen enthalten in der Regel auch Flure und müssen folglich ebenfalls mit einbezogen werden. Flure in Kellern, in denen sich keine Aufenthaltsräume befinden, brauchen hingegen nicht berücksichtigt werden.

 

Beim Rauchwarnmelder auf Qualität achten

Günstige Angebote sind immer verlockend, aber nicht zwingend zuverlässig. Orientierung bietet seit einiger Zeit das neue „Q“, zum Beispiel in Verbindung mit dem VdS-Prüfsiegel: Ein unabhängiges Qualitätszeichen, das für Rauchwarnmelder mit Qualitätsprüfung steht. Rauchwarnmelder gibt es im Elektrofachhandel, in den Technikabteilungen der Kaufhäuser und in Baumärkten. Besonders effektiv ist ein über Funk oder Kabel vernetztes Meldesystem. So bekommen zum Beispiel Eltern rechtzeitig mit, wenn im Kinderzimmer ein Feuer entsteht. Eine Funkvernetzung ist vor allem dann vorteilhaft, wenn die zu überwachenden Bereiche weit voneinander entfernt oder sogar über mehrere Etagen verteilt liegen.

Die Anbringung von Rauchwarnmeldern muss immer an der Decke erfolgen und 50 cm von einer Wand oder von Einrichtungsgegenständen entfernt sein.

 

Weitere Informationen zum Thema bieten folgende Internetseiten:

www.vdf-nrw.de

https://blog.provinzial.com/service/rauchmelderpflicht  www.provinzial-rauchmelder.de

www.rauchmelder-lebensretter.de

 

Unser Tipp für Sie:

 

Unter den Links der Provinzial erhalten Sie detaillierte Informationen rund um das Thema Rauchwarnmelder!

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Am 4. und 5. November 2016 fand das jährliche Forum Brandschutzerziehung und -aufklärung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) und der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) in der staatlichen Feuerwehrschule in Würzburg statt. Mehr als 280 Expertinnen und Experten aus ganz Deutschland nahmen an der bundesweit größten Veranstaltung ihrer Art teil. Auch Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen waren beim Fachforum gut vertreten und brachten innovative Ideen in die Brandschutzerziehung ein.

 

 

 

Das Fachforum hatte nicht nur die Zielgruppe Kinder und Jugendliche im Fokus sondern generationsübergreifend auch Erwachsene. Helmut Hülsken von der Feuerwehr Bocholt erklärte den Teilnehmern, wie der richtige Kontakt zu den Einrichtungen geschaffen werden kann. Die Feuerwehren des Kreises Lippe präsentierten ein Filmprojekt, welches in Kooperation mit der Hochschule Ostwestfalen-Lippe entstanden ist. Zum ersten Mal fand eine Podiumsdiskussion zum Thema „ Mein Kind will Feuer machen – was tun?“ statt. Aus Nordrhein-Westfalen nahm Tristan Krieger, Referent für Brandschutzerziehung / Brandschutzaufklärung des VdF in NRW, an der Podiumsdiskussion teil und betrachtete die Fragestellung aus Feuerwehr und pädagogischer Sicht. „Kinder sollen nicht alleine mit Feuer experimentieren, sondern pädagogisch begleitet werden“, erklärte Krieger.

 

Das nächste Fachforum findet am 3. und 4. November 2017 im Floriansdorf KiEZ Frauensee (Brandenburg) statt.

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Hagen, 09.11.2016. Brandschutzerziehung wird bei der Hagener Feuerwehr groß geschrieben und seit Anfang September auch wieder hauptamtlich betreut. Regelmäßig sind nun wissbegierige Schul- und Kindergartenkinder zu Gast auf den Feuerwachen. Die Westfälische Provinzial Versicherung unterstützt die Feuerwehr Hagen mit einem Starter-Set rund um die pädagogische Umsetzung der Brandschutzerziehung. Damit sich die Kinder sicher auf dem Gelände bewegen können, gab es außerdem 25 Reflektor-Westen.

 

"Das Starter Set enthält Informationsmaterialien, die Kindern spielerisch alles über Gefahrenquellen, den richtigen Umgang mit Feuer und das Verhalten im Notfall vermitteln. Außerdem sind die bekannten Kinderfinder dabei. Diese Aufkleber signalisieren den Rettungskräften im Notfall, dass sich in einem Raum möglicherweise noch ein Kind befindet", erklärt die Provinzial Geschäftsstellenleiterin Heike Dahmen. Tristan Krieger, Referent für Brandschutzerziehung / Brandschutzaufklärung des Verbandes der Feuerwehren in NRW, ergänzt: "Brandschutzerziehung ist das A und O der Präventionsarbeit. Deswegen ist uns die Zusammenarbeit vor Ort sehr wichtig." Über das Paket für die Brandschutzerziehung freuten sich Oberbrandmeister Thorsten Barndt und Brandrat Frank Brockhaus von der Feuerwehr Hagen.

 

Feuerwehr und Provinzial – ein bewährtes Team in Sachen Sicherheit

Als öffentlicher Regionalversicherer arbeitet die Westfälische Provinzial Versicherung traditionell eng mit den Feuerwehren zusammen. Die vertrauensvolle Partnerschaft wird bis heute gepflegt und die Provinzial leistet einen wesentlichen Beitrag zur Brandschutzerziehung und -aufklärung in Nordrhein-Westfalen.

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Am Samstag, den 22. Oktober 2016, fand ein ganztägiger Multiplikatoren-Workshop zum Thema „Brandschutzerziehung/Brandschutzaufklärung für Menschen mit Beeinträchtigungen“ beim Verband der Feuerwehren in NRW statt. Hieran nahmen 25 Brandschutzerzieher aus dem ganzen Bundesland teil.

Den Teilnehmern wurden die unterschiedlichen Arten von Beeinträchtigungen und deren Auswirkungen auf das Verhalten im Brandfall nahegebracht. Darüber hinaus konnten sich die Brandschutzerzieher in Workshops auch aktiv in die Situation eines Rollstuhlfahrers oder eines sehbehinderten Menschen versetzen. Aufbauend darauf wurden in praktischen Übungen verschiedene Rettungsmöglichkeiten und –techniken bettlägeriger Personen ausprobiert. Die Ergebnisse dieser Übungen wurden in Gruppenarbeit zusammengefasst und der gesamten Teilnehmerrunde präsentiert. Durch den Perspektivwechsel konnten alle ein gutes Gespür für die Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen entwickeln. Um für die Brandschutzerziehung vor Ort gut gerüstet zu sein, bekamen die Teilnehmer zudem viele praktische Hilfen und Informationsquellen an die Hand.

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Am Samstag, 15.10.2016, fand ein ganztägiger Multiplikatoren Workshop zum Projekt "Feuerwehr und Schule“ beim Verband der Feuerwehren in NRW statt. Rund 35 Teilnehmer reisten aus den unterschiedlichsten Feuerwehren des Landes an.

Die Kameradinnen und Kameraden lernten unterschiedliche Projektformen kennen und wurden in Methodik und Didaktik geschult. In Gruppenarbeiten erstellten die Teilnehmer eigene Konzepte, die sie später dem Plenum präsentierten. Um für die Brandschutzerziehung vor Ort gut gerüstet zu sein, erhielten die Teilnehmer viele praktische Hilfen. Besonderes Interesse fanden auch die Unterstützungsmöglichkeiten der Internetseite www.sicherheitserziehung.de

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Neue Brandschutzkoffer für die Feuerwehren in NRW

Brandschutzerziehung und –aufklärung (BE/BA) anschaulich, praxisnah und nachhaltig gestalten. Dies gelingt mit einem neu aufgelegten Brandschutzkoffer. Feuerwehren in NRW können mit diesem Instrument Brandschutzwissen vermitteln, für Brandgefahren sensibilisieren und das Verhalten im Notfall üben. Entwickelt wurde der Koffer von der Provinzial Rheinland, der Westfälischen Provinzial und dem Verband der Feuerwehren in NRW. Die beiden öffentlichen Versicherer haben die Brandschutzkoffer finanziert und nun offiziell an den Verband der Feuerwehren in NRW (VdF in NRW) übergeben.

Der Brandschutzkoffer enthält eine Ausstattung, die gerade Kinder für den Fall der Fälle vorbereitet. Dazu zählen:

• ein Rauchwarnmelder

• ein Verbrennungsdreieck

• eine Notruftelefonanlage

• reichhaltiges Informationsmaterial

• und vieles mehr.

Die Feuerwehren können mit dem neuen Koffer in Kindergärten und Schulen methodisch-didaktisch vielseitig arbeiten. Während die Kinder realitätsnah viel Wissenswertes rund um die Wirkungsweise von Feuer lernen, können sie auch selbst aktiv werden. Sie lernen, wie sie einen Notruf absetzen und wie sich im Notfall verhalten sollen. Die ausgewählten Inhalte sensibilisieren die Kinder für das Thema „Feuer“, fördern den Abbau von Ängsten und schärfen ein reflektiertes Selbstbewusstsein.

Der Brandschutzkoffer ist aber noch vielseitiger einzusetzen: Auch in der Brandschutzaufklärung für weitere Zielgruppen, zum Beispiel bei der Arbeit mit Senioren, ist der „Allrounder“ gut zu verwenden.

Das Ziel: Jede Kommune in NRW erhält einen Koffer!

Die Provinzial Rheinland und die Westfälische Provinzial stellen den nordrhein-westfälischen Feuerwehren den Brandschutzkoffer aber nicht einfach nur zur Verfügung. Damit die Brandschutzerzieher optimal auf den Umgang mit dem Koffer vorbereitet werden, werden sie darüber hinaus in Zusammenarbeit mit dem VdF in NRW für den Umgang mit dem Koffer geschult. In den Schulungen erhalten sie eine Einweisung in die Einsatzmöglichkeiten und den Inhalt des Brandschutzkoffers sowie in die Informationsmaterialien, die ebenfalls von den Provinzial-Versicherungen gestellt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Fachstelle BE/BA.

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Die neue Broschüre "Feuer - was tun?" für den Einsatz in Unterkünften für Flüchtlinge gibt klare Empfehlungen und ist leicht verständlich. Es gibt sie in einer deutschen, englischen und arabischen Fassung. 

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Die Provinzial Versicherungen stellen zwei aufblasbare Rauchwarnmelder im XXL-Format bereit. Sie unterstützen mit Blick auf die Rauchwarnmelder-Pflicht die Brandschutzaufklärung der örtlichen Feuerwehren.

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Der Kinderfinder hilft Leben retten!

Hier sind Kinder! Dieses Signal erleichtert den Rettungskräften die Suche.

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Schaden zu verhüten hat Tradition bei den öffentlichen Versicherern.

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