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IF Star Innovationen aus der Feuerwehr

Mit dem IF Star zeichnen die öffentlichen Versicherer alle zwei Jahre Feuerwehren aus, die bei einem Einsatz durch eine innovative Technik oder Taktik einen Personen- oder Sachschaden vermieden oder verringert haben. Aber auch mit neuartigen Ideen zur Schadenverhütung, die noch nicht umgesetzt wurden, können sich Feuerwehren bewerben. Der Anspruch des Wettbewerbes ist es, neue Ideen und Konzepte zu generieren, die von anderen Feuerwehren übernommen und genutzt werden können, und somit Innovationen im Feuerwehrwesen deutschlandweit voranzutreiben.

Dies geschieht in Kooperation mit dem Deutschen Feuerwehrverband. Eine Jury aus Vertretern des Deutschen Feuerwehrverbands und der öffentlichen Versicherer wählt unter den eingereichten Vorschlägen drei Siegerprojekte aus. Zusätzlich besteht die Chance auf einen Sonderpreis. Schaden zu verhüten hat Tradition bei den öffentlichen Versicherern – für Feuerwehren gehört es seit je zum Ethos. Schon deshalb arbeiten die öffentlichen Versicherer, darunter die Provinzial Versicherungen im Rheinland und in Westfalen - schon immer erfolgreich mit den Feuerwehren zusammen.

IF Star 2016

Die Freiwillige Feuerwehr Panketal kann sich über den ersten Platz beim Feuerwehr-Innovationspreis IF Star 2016 freuen. Mit ihrem Konzept für eine bessere Kennzeichnung von Einsatzorten an Autobahndreiecken und Autobahnkreuzen überzeugte sie die Fachjury. Mit dem IF Star honorieren die öffentlichen Versicherer gemeinsam mit dem Deutschen Feuerwehrverband alle zwei Jahre die drei besten eingereichten innovativen Ideen zu schadenmindernden Einsatztechniken und -taktiken. Feierlich verliehen wurden die Auszeichnungen am 12. November im Rahmen der Delegiertenversammlung des Deutschen Feuerwehrverbandes in München.

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Panketal war die Freude über den Sieg groß. Sie entwickelte einen Lösungsvorschlag, wie unübersichtliche Autobahndreiecke und -kreuze für Notrufabsetzende optimaler markiert werden können.

Erstmalig gab es in diesem Jahr keinen dritten Platz, sondern zwei zweite Plätze. Denn zwei Projekte haben die Jury gleichermaßen überzeugt: Die Freiwillige Feuerwehr Höhenrain entwickelte mit wenig Kostenaufwand eine Klammer und eine Tragebox, mit deren Hilfe ein Feuerwehrmann oder eine Feuerwehrfrau alleine alle für die Absicherung einer Unfallstelle nötigen Ausrüstungsgegenstände transportieren kann. Die Ortsfeuerwehr Hoogstede gewann ebenfalls den zweiten Platz. Mit ihrem Konzept eines optimierten Einsatzleitsystems verbesserte sie mittels eines Fahrzeugbesetzungsterminals die Organisation ihrer Feuerwehrleute beim Ausrücken.

Weitere Informationen zum IF-Star erhalten Sie unter www.voev.de/if-star und www.feuerwehrverband.de/if-star.html

IF Star 2015

Zum dritten Mal fand am Donnerstag, 10. September 2015 das Fachforum IF Star im Rahmen des Bundesfachkongresses des Deutschen Feuerwehrverbands statt. Sechs Feuerwehren stellten auf dem Forum in Berlin ihre Innovationen zu Schaden vorbeugenden und abwehrenden Taktiken vor, die zu den besten der für den IF Star 2014 eingereichten Projekten gehören. Den Feuerwehr- Innovationspreis IF Star verleihen die öffentlichen Versicherer seit 2010 alle zwei Jahre in Kooperation mit dem Deutschen Feuerwehrverband.

Auf dem Fachforum gab es zwischen den Teilnehmern aus dem Kreis der Feuerwehren einen regen Austausch über die neuesten Ideen zur Schadenverhütung. Einige der Anwesenden hatten bereits Ideen anderer Feuerwehren in die eigene Arbeit integriert, andere fanden hierzu auf dem Fachforum interessante Anregungen. Das ist ganz im Sinne des IF Stars: Der Preis soll durch Übernahme und Weiterentwicklung der Konzepte durch andere Feuerwehren dazu beitragen, Innovationen im Feuerwehrwesen zu fördern. „Das Forum ist eine gute Plattform, um sich über schadenmindernde und schadenverhindernde Techniken zu informieren und diese auf den eigenen Alltag zu übertragen“, erklärte Thomas Vorholt, Vorstandsmitglied der VGH Versicherungen. Er begrüßte die Teilnehmer und Referenten des Fachforums im Namen der öffentlichen Versicherer. Moderiert wurde die Veranstaltung von Rudolf Römer, stellvertretender Bundesgeschäftsführer des Deutschen Feuerwehrverbands.

Die Bandbreite der vorgestellten Projekte war groß. Den Start machte die Freiwillige Feuerwehr Raitenhaslach mit ihrem Konzept für den vereinfachten Transport einer fast 200 Kilogramm schweren Tragkraftspritze. Der Erste Kommandant Hans Langer stellte den Teilnehmern eine Vorrichtung vor, mit deren Hilfe nur noch eine einzige Person für den Transport der Spritze benötigt wird. Mit dieser kostengünstigen und zugleich sehr wirkungsvollen Methode gewann die Feuerwehr Raitenhaslach den ersten Preis beim IF Star 2014.

Der Geschäftsführer des Landesfeuerwehrverbands Rheinland-Pfalz, Michael Klein, und Ulrich Meinhard von der Handwerkskammer Koblenz erläuterten ein Konzept für die Nachwuchsarbeit in den Bereichen Feuerwehr und Handwerk. Der Landesfeuerwehrverband führt junge Feuerwehrleute durch Berufspraktika an Handwerksberufe heran. Dafür erhielt er beim IF Star 2014 einen Sonderpreis.

Gleich zwei Vorträge beschäftigten sich mit dem Thema Löschwasser. Für die Freiwillige Feuerwehr Birkland stellten der Erste Kommandant Josef Schelle und der Erste Vorstand Hermann Geiger ein Löschwasserkonzept vor, mit dem Feuerwehren auch Brände in unwegsamem Gelände schnell bekämpfen können. Wie sich mittels einer mobilen Staustelle Löschwasser aus fließenden Gewässern gewinnen lässt, veranschaulichte Löschmeister Michael Kirchner von der Stützpunktfeuerwehr Zella-Mehlis.

Auch die Verbesserung der Übungs- und Ausbildungssituation der Feuerwehren war ein Thema des Fachforums. Mathias Multerer, Leiter Atemschutz bei der Feuerwehr Arrach, präsentierte hierzu eine Multifunktions-Übungstür für die Simulation von Einsätzen. Der stellvertretende Löschbezirksführer Markus Linnig aus Wadrill sprach über die Verbesserung der Leistungsfähigkeit von Feuerwehren durch neue Aus- und Fortbildungskonzepte.

IF Star 2014

Zum dritten Mal haben die öffentlichen Versicherer den IF Star an besonders innovative Feuerwehren vergeben. Eine Jury aus Vertretern des Deutschen Feuerwehrverbands und der öffentlichen Versicherer wählte unter den eingereichten Vorschlägen drei Siegerprojekte aus. Zusätzlich vergab sie einen Sonderpreis. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Delegiertenversammlung des Deutschen Feuerwehrverbands am 27. September 2014 in Lippstadt statt.

Der 1. Preis und somit der IF Star 2014 (dotiert mit einem Preisgeld von 5.000 Euro) ging an die Freiwillige Feuerwehr Raitenhaslach. Sie entwickelte eine Vorrichtung mit Rollen, mit der eine fast 200 kg schwere Tragkraftspritze von nur einer einzigen Person transportiert werden kann.

Den 2. Preis (dotiert mit einem Preisgeld von 3.000 Euro) erhielt die Stützpunktfeuerwehr Zella-Mehlis für die Entwicklung einer mobilen Staustelle zur Gewinnung von Löschwasser aus Fließgewässern.

Mit dem 3. Preis (dotiert mit einem Preisgeld von 2.000 Euro) wurde die Freiwillige Feuerwehr Birkland ausgezeichnet. Sie sorgt mit ihrem Löschwasserkonzept auch in unwegsamem Gelände für eine effektive Brandbekämpfung.

Den Sonderpreis (dotiert mit einem Preisgeld von 1.000 Euro) nahm der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz für sein Projekt für Jugendliche und junge Erwachsene in den Bereichen Feuerwehr und Handwerk entgegen.

IF Star 2012

Der IF Star 2012 ging an die Feuerwehr Wuppertal für ihre „Anpassungsstrategie der Stadtentwässerung an die Folgen des Klimawandels“, an die Freiwillige Feuerwehr Germersheim für das „Wahlpflichtfach Brandschutz und Erste Hilfe an der berufsbildenden Schule“ und an die Feuerwehr Baisweil für ihr „Schnellunterbausystem zur Sicherung von Unfallfahrzeugen“. Die Freiwillige Feuerwehr Bitburg erhielt den Sonderpreis für ihr ganzheitliches Konzept zur Brandschutzaufklärung. Außerdem laden die öffentlichen Versicherer im Rahmen des Bundesfachkongresses des Deutschen Feuerwehrverbands einige Bewerber zum Fachforum 2015 ein, damit diese ihre Projekte Feuerwehrkollegen aus ganz Deutschland vorstellen können.

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IF-Star

IF Star: Feuerwehr-Innovationen

Schaden zu verhüten hat Tradition bei den öffentlichen Versicherern.

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