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Brandschutzerziehung –

der Vorsorge verpflichtet 

Brandschutzerziehung in Grundschulen Aufgaben und Ziele

Glücklicherweise sind unsere Schulen mit engagierten Pädagogen ausgestattet, die mit beiden Beinen im Leben stehen und die über die reine Wissensvermittlung hinaus Kindern und Jugendlichen nutzbringende Verhaltensweisen für ihr tägliches Leben nahebringen können. In allen öffentlichen und privaten Schulen sollten zweimal im Jahr Alarmproben abgehalten werden. Die erste Alarmprobe sollte innerhalb von acht Wochen nach Beginn eines Schuljahres und nach einem Unterricht über das Verhalten bei einem Alarm; spätere Alarmproben sollen ohne vorherige Ansage erfolgen.

Die Vertreter der örtlichen Feuerwehren sind mindestens einmal zu einer Alarmprobe einzuladen. Im Rahmen der Alarmproben sollen nach Möglichkeit mit den Schülern auch allgemeine Maßnahmen zur Verhütung von Bränden und Verhaltensweisen bei Ausbruch eines Brandes außerhalb des Schulgebäudes behandelt werden. Die Arbeitsstättenverordnung § 4 schreibt vor, dass Räumungsübungen für Mitarbeiter und Personen, die sich regelmäßig im Gebäude aufhalten, durchgeführt werden müssen.

 

Ziele der Brandschutzerziehung in der Schule

Die Durchführung der Verpflichtungen aus den Lehrplänen erzielt ihren eigentlichen Sinn erst dann, wenn dem Schüler bewusst wird, welchen Wert das in der Schule Gelernte für die Bewältigung seiner Lebenssituation heute und in Zukunft besitzt. Vom pädagogischen Geschick der Lehrperson hängt es ab, die in der unterrichtlichen Situation angestrebt wird, zur Sozialkompetenz des Schülers, die ihn zum Verantwortungsbewusstsein der Gemeinschaft führt. Welche Verhaltensweisen im Umgang mit Feuer hat der Schüler durch den Unterricht gelernt, um Schäden durch Feuer vorzubeugen?

Die Schüler sollen in die Lage versetzt werden, bisherige Verhaltensweisen zu beurteilen und aufgrund von neu gewonnenen Einsichten ihr Verhalten im positiven Sinne zu verändern.

 

Zusammenarbeit mit der Schule

Um eine effektive Brandschutzerziehung in der Schule durchführen zu können, sind Gespräche zwischen der Feuerwehr, dem Schulrat oder dem Schulleiter unerlässlich, in denen die konkreten Ziele („Maßnahmen zum Brandschutz“ – vgl. Lehrplan Sachunterricht) und ein mögliches Konzept zur Umsetzung der Brandschutzerziehung einschließlich der Räumungsübungen vorgestellt bzw. gemeinsam erstellt werden.

Wie kann den Schulen durch Feuerwehren bei der Durchführung der Brandschutzerziehung geholfen werden?

Die Gemeinden in NRW sind gesetzlich dazu verpflichtet, bei der Brandschutzerziehung mitzuwirken. Sinnvollerweise überträgt die Gemeinde diese Aufgaben ihrer Feuerwehr. 

Die Feuerwehren sind gerne bereit, die Pädagogen in den Schulen im Rahmen ihrer Möglichkeiten durch Fachpersonal zu beraten und zu unterstützen. Ein guter Feuerwehrmann ist nicht zwangsläufig ein guter Pädagoge. Die Umsetzung der Verpflichtungen und Empfehlungen, die sich aus den Lehrplänen ergeben, obliegt in erster Linie den Lehrern, die durch ihre Ausbildung und jahrelange Praxis dafür qualifiziert sind, Kinder und Jugendliche mit Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten auszustatten.

Nur der Lehrer kann in qualifizierter Weise didaktisch und methodisch sinnvoll den Unterricht planen, realistische Zeitraster entwerfen, die Sprachebene der Kinder treffen und den Umfang der Kenntnisvermittlung zielgerichtet beurteilen.

Diese Fähigkeiten hat der Feuerwehrangehörige in aller Regel nicht. Andererseits ist ein Lehrer schwerlich in der Lage, seinen Schülern zum Beispiel die persönliche Schutzausrüstung eines Feuerwehrmannes selbst vorzuführen. Er wird auch nicht in die Rolle eines Feuerwehrangehörigen beim Training zum richtigen Absetzen eines Notrufes schlüpfen können. Gleiches gilt auch für die Vorstellung der Funktion von Löschgeräten oder anderer Ausrüstungsgegenstände der Feuerwehr.

Damit die Brandschutzerziehung im Kindergarten oder in der Schule nachhaltig bleibt, sollten zum Beispiel zusammenhängende Projekte geplant werden.

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