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Brandschutzerziehung –

der Vorsorge verpflichtet 

Der Brandschutzerzieher Pädagoge oder Techniker?

Die Feuerwehr ist der Ansprechpartner für den Kindergarten, wenn es um das Thema Brandschutzerziehung geht. Der Feuerwehrangehörige kann bei gemeinsamen Gesprächen wichtige Informationen an die Erzieher weitergeben. Er hat die Möglichkeit, bereits vorhandenes Material vorzustellen und zur Verfügung zu stellen. Gemeinsam kann mit dem Team ein Konzept, das auf die jeweilige Einrichtung zugeschnitten ist, entwickelt werden.

Das Fachwissen von Erziehern (pädagogisch) und Feuerwehrleuten (technisch) vereint sich. In diesem Prozess wird der Feuerwehrangehörige zum Berater und Begleiter. Eine gezielte Zusammenarbeit mit dem Gruppenerzieher ist unumgänglich, denn er kennt die Fähigkeiten und Bedürfnisse der Kinder. So kann er schon im Vorfeld auf Schwierigkeiten hinweisen und diese aus dem Weg schaffen. Für die Entwicklung des Projektes Brandschutzerziehung ist der Erzieher auf das Fachwissen des Feuerwehrangehörigen angewiesen.

Im persönlichen Gespräch erhält der Erzieher konkrete Anregungen und Ideen zur Durchführung. Eine gemeinsame Planung und die Aufgabenverteilung können besprochen und konkretisiert werden. Hierbei wird vom Feuerwehrangehörigen nicht erwartet, dass er mit den Kindern die Brandschutzerziehung im Kindergarten durchführt. Bei allen BE/BA-Angeboten steht der Erzieher in der Verantwortung für die Kinder.

 

Der Besuch im Kindergarten

Schön ist es, wenn der Feuerwehrangehörige die Jungen und Mädchen einmal in der Einrichtung besucht und als Feuerwehrmann zum „Anfassen“ da ist.

Vor den Kindern kann er die Schutzausrüstung anlegen und sie erklären. Hierbei ist es besonders wichtig, diesen Besuch im Vorfeld genau mit dem Erzieher abzusprechen, da es schon mal Kinder gibt, die aufgrund von negativen Erfahrungen mit Uniformen, zum Beispiel bei Kindern aus Kriegsgebieten, Ängste entwickeln. Der Feuerwehrangehörige kann mittels einer Telefonanlage mit den Kindern in Form eines Rollenspiels den Notruf üben.

Viele Kinder haben Angst vor lauten Geräuschen, so auch oft vor dem Atemschutzgerät. Der Feuerwehrangehörige sollte das Gerät aufsetzen und es anschließen. Wichtig ist dabei, dass er sich, während er das Atemschutzgerät mit Atemschutzmaske anlegt, mit den Kindern unterhält, um ihnen die Angst vor unbekannten Geräuschen und dem veränderten Aussehen zu nehmen.

 

Besuch auf der Feuerwache

Der Besuch auf der Feuerwache oder im Gerätehaus ist für die Kinder ein Highlight und ist als Abschluss eigentlich unverzichtbar. Der Feuerwehrangehörige kann im Vorfeld abklären, was für Möglichkeiten bei diesem Besuch bestehen und welche Dinge unmöglich sind (z. B. dass die Kinder an der Rutschstange herunterrutschen). Vor Besichtigungsbeginn sollten Verhaltensmaßnahmen (z. B. bei einem Alarm) abgesprochen werden.

Um eine effektive Brandschutzerziehung in der Schule durchführen zu können, sind Gespräche zwischen der Feuerwehr und dem Schulleiter unerlässlich, in denen die konkreten Ziele („Maßnahmen zum Brandschutz“ – vgl. Lehrplan Sachunterricht) und ein mögliches Konzept zur Umsetzung der Brandschutzerziehung einschließlich der Räumungsübungen vorgestellt bzw. gemeinsam erstellt werden.

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